Mit ‘Weltuntergang’ getaggte Beiträge

Jedes Mal, wenn wir in den Lauf der Natur eingreifen, besteht die Gefahr, dass wir unbeabsichtigt eine Katastrophe auslösen.
aus SCHWARZE SCHWÄNE von Daniel Westland

Jennifer arbeitet als Studentin an der Uni Wuppertal im Bereich Risikoforschung. Durch eine Verkettung von Zufällen gerät sie ohne ihr Wissen in das Visier von GlobalENJ, einem weltweit agierenden Konzern. Erst als sie persönlich bedroht wird, ahnt sie, dass sie mit ihren Forschungen an der Uni scheinbar jemandem gefährlich geworden ist und fängt an, noch tiefer zu recherchieren. Sensibilisiert durch ihr eigenes Schicksal, eine Erbkrankheit, an der ihr Vater bereits früh gestorben ist und die auch ihr selbst voraussichtlich nur noch ungefähr ein halbes Jahr Lebenszeit gibt, schaut Jennifer bei ihren Nachforschungen genauer hin als ihre Kollegen und ihr Chef. Sie schafft Verknüpfungen, die vorher noch niemand gefunden hat und macht dabei eine bahnbrechende und zugleich extrem erschreckende Entdeckung: sie erstellt eine so genannte Todesformel. Wenn alles weiterläuft wie bisher, wird sich die Menschheit bis zum Jahr 2100 selbst ausgerottet haben. Maßgeblich daran beteiligt ist GlobalENJ, die alles daran setzen, Jennifer zum Schweigen zu bringen. Dabei schrecken sie auch vor Gewalt nicht zurück.

Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, bei dem Jennifer versuchen muss, der Welt die Augen vor den bestehenden Risiken zu öffnen, ohne dass sie sich selbst und ihre begrenzte verbleibende Lebenszeit vernachlässigt. (mehr …)

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Cover

Verlag: Carlsen
Seiten: 352

Dies ist die Fortsetzung von „Die Welt wie wir sie kannten“.

Der zweite Band ist eine Parallelgeschichte zum ersten und handelt damit nicht mehr von Miranda und ihrer Familie, sondern von dem 16-jährigen, halb puerto-ricanischen Alex Morales und seinen Eltern und Geschwistern. Die Morales leben in New York, also an der Küste, und man bekommt eine völlig andere Sichtweise des Problems: Sie erleben riesige Tsunamis, Erdbeben und Überschwemmung und dazu auch noch die Vulkanausbrüche, gefolgt von extremer Kälte und Grippeepidemien.

Am Tag der Katastrophe ist Alex‘ Mutter als Ärztin im Krankenhaus schwer beschäftigt, sein Vater ist in Puerto Rico bei der Beerdigung der Großmutter (der Kinder) und sein Bruder Carlos ist zu den Marines gegangen, sodass Alex und seine beiden Schwestern alleine zurechtkommen müssen. Die Hoffnung, dass der Rest der Familie wieder kommt, lässt jedoch immer weiter nach, da zuerst U-Bahnen und Züge, dann auch Autos und Flugzeuge ausfallen. Also bleibt den Geschwistern nichts anderes übrig, als sich alleine mit dem wenigen Geld, das sie haben, mit wenigstens ein paar Lebensmitteln und anderen wichtigen Dingen zu versorgen. (mehr …)

Cover

Verlag: Carlsen
Seiten: 412

Dies ist der erste Band einer geplanten Trilogie.

Miranda ist ein ganz normaler Teenager aus einer amerikanischen Kleinstadt und lebt dort zusammen mit ihrer geschiedenen Mutter und ihrem kleinen Bruder Jonny. Die Geschichte ist eigentlich Mirandas Tagebuch, worin sie beschreibt, was ihrer Familie im Jahr, in dem Miranda schreibt, passiert.

Schon recht weit am Anfang erfährt Miranda in der Schule, dass ein Asteroid in den nächsten Tagen auf den Mond einschlagen wird. Dies wird zunächst als kleines Geschehen abgetan, das einfach nur spektakulär aussieht, doch das ändert sich bald: Der Felsbrocken stößt den Mond komplett aus seiner Umlaufbahn, sodass er viel näher an der Erde ist und unter anderem das System der Gezeiten komplett durcheinander bringt. Überschwemmungen suchen alle Küsten der Welt heim, Erdbeben verunsichern die Menschen und oben drauf brechen auch noch teilweise längst inaktive Vulkane aus, sodass Asche den Himmel bedeckt und keine Sonne mehr durchkommt. Dadurch herrschen schon im Spätsommer Temperaturen wie im tiefsten Winter. (mehr …)