Mit ‘Teri Terry’ getaggte Beiträge

Endlich geht die Trilogie um die sechzehnjährige Kyla weiter und die Autorin Teri Terry setzt genau da ein, wo sie bei Gelöscht die Leser mit einem Cliffhanger verabschiedet hat.

Kyla ist ein Slater, eine von vielen Jugendlichen, die im Jahr 2054 nach begangenen Verbrechen nicht ins Gefängnis geschickt werden, sondern denen buchstäblich ein Neustart in ein völlig anderes Leben verordnet wird. Slater wird ein Chip ins Gehirn gesetzt, sämtliche Erinnerungen an ihr altes Leben werden ihnen genommen, mit einem Emotionen kontrollierenden Armband ausgestattet und dann unter einer neuen Identität in fremden Familien untergebracht. Bei Kyla scheint einiges schief gelaufen zu sein, denn immer wieder hat sie Flashbacks in ihre Vergangenheit, an die sie sich eigentlich gar nicht erinnern dürfte. Natürlich muss sie dies geheim halten, ebenso wie die Tatsache, dass ihr Levo, ihre Emotionskontrolle nicht ordnungsgemäß funktioniert.

Schon im ersten Teil der Trilogie hat Kyla geahnt, dass die Regierung bei der Slating-Praxis nicht mit offenen Karten spielt und viel mehr dahinter steckt, als die Bevölkerung wissen darf. Obwohl ihr Erinnerungsvermögen total zersplittert ist wie ein zerbrochenes Glas, versucht sie mehr über ihre eigene Vergangenheit, das Verschwinden ihres Freundes Ben und die Verschwörung der Regierung, die für all das verantwortlich ist, herauszufinden. Mit ihrem Vertretungslehrer taucht eine Person auf, der sie scheinbar schon unter ihrer alten Identität kannte, aber kann sie ihm wirklich trauen? (mehr …)

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10 ist vollkommenes Glück. 1 ist Wut, die töten könnte, oder so tiefer Kummer, dass man sich nicht mehr bewegen kann. Nur für den Fall, dass nach dem Slating noch irgendwelche gewalttätigen Impulse übrig sind, wird man, wenn man unter 2 sinkt, mehr als ausgeschaltet.
Aus: GELÖSCHT von Teri Terry

England, Mitte des 21. Jahrhunderts – nach zahlreichen Terroranschlägen hat die englische Regierung die Grenzen dicht gemacht und verfolgt Verbrecher erbarmungslos.

Um den besonders unter Jugendliche verbreiteten Terrorismus zu bekämpfen, werden alle unter 16jährigen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, geslatet. Das heißt, sie werden nicht ins Gefängnis gesteckt oder zum Tode verurteilt, sondern „rehabilitiert“, indem ihr Gehirn so manipuliert wird, dass sämtliche Erinnerungen und ihre Persönlichkeit gelöscht werden. Ein so genanntes Levo misst und steuert danach über einen Chip im Gehirn nach der OP sämtliche Emotionen. Wer zu extrem negative Emotionen hat, wird per Steuerimpuls ausgeknockt oder sogar getötet. In monatelangen Krankenhausaufenthalten werden die Jugendlichen nach dem Slating wieder lebensfähig gemacht und danach mit einer neuen Identität in fremden Familien untergebracht. So soll ihnen eine Chance für einen Neustart ins Leben gegeben werden.

Die sechzehnjährige Kyla hat ein solches Slating hinter sich und wohnt bei ihrer neuen Familie. Auch ihre neue Schwester Amy und einige ihrer Schulkameraden sind Slater und helfen Kyla, sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden. Schon bald merkt das Mädchen jedoch, dass sie sich von den anderen Slatern unterscheidet. Flashbacks und Albträume geben Kyla immer wieder Hinweise auf ihre Vergangenheit und auch ihre Emotionskontrolle scheint anders als bei ihren Schicksalsgenossen zu funktionieren. Dadurch neugierig gemacht, fängt Kyla an, Nachforschungen über ihre Identität anzustellen und bringt sich und möglicherweise auch andere damit in große Gefahr. (mehr …)