Mit ‘Kevin Brooks’ getaggte Beiträge

Nach „Black Rabbit Summer“ und „iBoy“ ist „Bunker Diary“ das dritte Buch aus einer deutlich größeren Auswahl des britischen (Jugendbuch-)Autors Kevin Brooks, das ich bislang gelesen habe. Brooks wurde für seine Arbeiten schon mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, unter anderem mehrfach mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, was andeutet, dass seine Bücher nicht unbedingt mainstreamig angelegt sind. Tatsächlich habe ich die ersten zwei Bücher, die ich von ihm gelesen habe, als „anders“ und „speziell“ empfunden, sie aber gerne gelesen und war deshalb sehr gespannt auf sein aktuelles Werk.

Schon das eintönig in dunklen Grautönen gehaltene Cover von Bunker Diary lässt ahnen, dass der Leser sich nicht auf spektakulär angelegte Action oder heile Welt freuen sollte. Der Plot lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen: Linus, ein sechzehnjähriger Ausreißer, der seine Gedanken, Erinnerungen und Erlebnisse über etwa zwei Monate hinweg in Tagebuchform niederschreibt, wird eines Tages überfallen, entführt und in einen Bunker gesperrt. Nach und nach folgen weitere Personen, bis sich schließlich insgesamt sechs Geiseln in der unterirdischen Anlage befinden. Niemand weiß, warum man entführt wurde und was aus ihnen werden soll. Es gibt keinerlei Kontakt zur Außenwelt, nicht einmal zum Entführer. Die Geiseln versuchen, mit der Situation klarzukommen, doch der Entführer manipuliert sie, wie es ihm passt.

Ich habe das Buch innerhalb kurzer Zeit durchgelesen; es hat mich gefesselt, aber ziemlich irritiert zurückgelassen. Ganz bewusst habe ich ein paar Tage verstreichen lassen, um die Rezension zu schreiben, weil ich wirklich hin und her gerissen war zwischen WTF? und Ja: Tolles Buch… (mehr …)

Tom lives with his gran in a London tower block estate ruled by gangs. He isn’t one of the bad guys, but has to live in this world where awful things like rape, drug dealing and extrem violence happen every day and everyone is too afraid to say or do anything about that.

One day Tom is on his way to his friend and secret crush Lucy when he hears someone call his name from one of the highest floors of the tower building in front of him. He looks up and sees something dark flying in his direction but he can’t duck in time to avoid being hit by this thing. The next time he opens his eyes he finds himself in a hospital bed in intensive care. What has happenened? A gang has attacked Lucy in her own home, raped her several times and has beaten up her brother Ben. One of the attackers has thrown an iPhone down the house. This iPhone turned out to be the thing that hit Tom’s head, broke his skull, penetrated his brain and almost killed him.

However, rather than the impact killing him something incredible happens, the chip of the iPhone connects with the neural system of Tom’s brain. When he wakes up from the coma he is not only linked with the global network of all possible data highways but can also control electrical fields. With this power he starts to find out everything about the attackers and wants to take vengeance. Of course this idea of a boy with supernatural powers because of an iPhone chip is somehow crazy or even ridiculous, but this isn’t what iBoy is only about. It also shows Tom’s development from a normal boy to a character he hardly even knows himself, hard and merciless. He learns that nothing is simply black or white and that there are always two sides to everything.

I almost couldn’t put the book down because the story is so dark, thrilling and terrifying: FIVE STARS!!

Pete ist 16 und lebt bei seinen Eltern in einer englischen Kleinstadt. Die Sommerferien, bevor er und seine Freunde aus der Kindheit auf andere Schulen wechseln, vergammelt Pete, schläft die meiste Zeit und verlässt kaum das Haus. Das Herumgammeln hat ein Ende, als Pete einen Anruf erhält. Nicole, eine frühere Freundin, die gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Eric und ihren Eltern nach Paris ziehen wird, ruft an, um Pete zu fragen, ob er nicht Lust auf einen letzten gemeinsamen Abend mit den alten Freunden hat – zuerst in einer ihrer selbstgebauten Hütten und danach auf der Kirmes. Pete ist zunächst nicht begeistert, sagt dann jedoch zu.

Am Abend treffen sich dann die Zwillinge Nicole und Eric, der Erzähler Pete, Pauly und der Außenseiter Raymond in der Hütte – jeder mit Alkohol zu trinken dabei. Außerdem kommen noch Drogen dazu. Schnell wird klar, dass die Freunde aus Kindertagen nicht mehr viele Gemeinsamkeiten haben und der Alkohol und die Drogen verschlechtern die Stimmung nur noch. (mehr …)