Mit ‘Jugendgefängnis’ getaggte Beiträge

John Dixons Phoenix Island erzählt die Geschichte des sechzehnjährigen Waisen Carl Freeman, einem preisgekrönten Boxer mit einem ziemlich explosiven Temperament. In Erinnerung an seinen verstorbenen Vater, einem ehemals respektierten Polizeibeamten, setzt Carl sich für die Schwachen in der Gesellschaft ein. Ganz anders als sein Vater übertritt er dabei jedoch mehr als einmal die Grenzen des Erlaubten. Carl kann es nicht ertragen zuzusehen, wenn Mobbingopfer gequält werden. Dabei spielt es für ihn keine Rolle, ob er das Opfer überhaupt kennt, die Gegner körperlich oder zahlenmäßig überlegen sein könnten oder derjenige, der schikaniert, eine Amtsperson ist: Carl schlägt zu, ohne zu überlegen, welche Konsequenzen das für ihn haben könnte. Daraus folgen natürlich zahlreiche Strafen und er wird von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergereicht, bis ein Richter die einzige Chance zur Besserung für Carl darin sieht, ihn nach Phoenix Island zu schicken, einem Jugendstraflager auf einer Insel vor der Küste der USA.

Bis zu seinem 18. Geburtstag soll Carl auf dieser Insel beweisen, dass er sich bessern will, doch schnell muss er entdecken, dass die Chancen, dass er diesen Tag überhaupt erleben wird, schlecht stehen. Phoenix Island ist ein privates Straflager, auf dem US-Gesetze Schall und Rauch sind. Schikanen, Grausamkeiten und Folter sind an der Tagesordnung und niemand kann den Jugendlichen helfen, denn jeglicher Kontakt aufs Festland ist verboten und eine Flucht ist unmöglich. Die Insel birgt jedoch noch ein weiteres tödliches Geheimnis und Carl gerät schon bald in den Fokus des Interesses. Hat er überhaupt ein Chance, die Insel jemals lebend zu verlassen? (mehr …)

Bis zu seinem zwölften Lebensjahr ist Alex ein ziemlich normaler Junge. Er lebt in einem heruntergekommenen Stadtviertel, in dem jeder irgendwie gerne ein Gangster sein möchte. In jeder Pause wird aus dem Spielplatz ein Schlachtfeld, auf dem die Kämpfe zwischen den einzelnen Gruppen um Spielgeräte, begehrte Ecken auf dem Schulhof oder einfach nur um des Streits willen meistens mit Worten, hin und wieder jedoch auch mit den Fäusten ausgetragen werden. Zu diesem Zeitpunkt hat Alex sich in seiner ganzen Schullaufbahn noch nicht einmal geprügelt, allein schon der Gedanke daran gibt ihm ein flaues Gefühl im Magen.

Alles ändert sich für ihn eines Tages mit einer Kleinigkeit und für ihn beginnt, wie er später sehen wird, im wahrsten Sinne des Wortes der Weg in den Abgrund. An jenem Tag sieht Alex dabei zu, wie seine Freunde Toby und Brandon einen jüngeren Schüler zunächst beschimpfen, dann herum schubsen und schließlich zusammenschlagen. Anstatt wegzugehen oder gar einzuschreiten, lässt er sich von Brandon die Geldbörse des Kleinen zuwerfen und nimmt das Geld heraus. Dieser erste erfolgreiche Schritt in die Kriminalität lässt Alex von Tag zu Tag einen weiteren Schritt machen. Er wird zum Schrecken des Schulhofs, mobbt seine Mitschüler, bedroht sie und zieht sie ab. Als Toby dann noch vorschlägt, dass man doch auch in ein Haus einbrechen und ausrauben könnte, macht Brandon einen Rückzieher – Alex jedoch nicht; er ist zu gierig geworden. Immer wieder brechen von da an Toby und Alex erfolgreich in Häuser ein bis sie eines Tages in einen Hinterhalt geraten. Als sie nach einem Tipp in ein vermeintlich leerstehendes, lohnenswertes Haus einbrechen, werden die beiden Jungen schon erwartet. Toby wird erschossen und alle Indizien werden so manipuliert, dass der Mord an seinem Freund Alex in die Schuhe geschoben wird. (mehr …)