Mit ‘Eiszeit’ getaggte Beiträge

Wir müssen Leuchttürme der Hoffnung sein. Wenn nicht wir, wer dann?
Willo in NACH DEM SCHNEE von Sophie D. Crockett

Die Welt in (vielleicht) nicht allzu ferner Zukunft – bedingt durch die globale Erderwärmung sind die Polkappen geschmolzen und haben durch das Schmelzwasser den Golfstrom zum erliegen gebracht. Die Folge: in Europa ist eine neue Eiszeit ausgebrochen, in der Industrialisierung, extensive Landwirtschaft, Autos für alle, elektrischer Strom und fließendes Wasser im Haus nur noch in den Geschichtsbüchern und Erzählungen der Erwachsenen vorkommen.

In dieser Zeit wächst der fünfzehnjährige Willo mit seinem Vater, seiner Stiefmutter und seinen kleinen Zwillingsgeschwistern als illegaler Wanderer in einem einsamen Haus weit außerhalb der Stadt in den Bergen auf. Den mehr als kargen Lebensunterhalt verdient sich die Familie durch Jagd und Verkauf der Felle. Willo ist ziemlich schlicht gestrickt, wie es scheint eine kleine Enttäuschung für seinen Vater, der in ihm gerne eine Hoffnung für die Zukunft, einen Anführer, gesehen hätte. Doch Willo hat auch seine Talente, denn er ist ein ausgezeichneter Jäger und ist sehr geschickt bei der Verarbeitung der Felle.

Als Willo eines Tages von der Jagd nach Hause zurückkommt, ist seine Familie verschwunden, lediglich ein paar LKW-Reifenspuren lassen ihn ahnen, dass sie nicht freiwillig gegangen sein dürften. Schon am nächsten Tag macht er sich in Schnee und Eiseskälte auf die Suche, um seine Eltern wieder zu finden. Dabei trifft er auf zwei Kinder, deren Eltern ebenfalls verschwunden sind. Obwohl ihm seine Instinkte raten, sich nicht einzumischen, da dadurch sein eigenes Überleben in Gefahr geraten könnte, versucht er zu helfen. Zumindest Mary, eins der beiden Kinder, kann er retten und gemeinsam machen sie sich auf den weiteren Weg, bedroht von hungrigen streunenden Hunden, habgierigen und grausamen Menschen, bitterer Kälte und Hunger. Gibt es für Willo und Mary die Hoffnung auf eine bessere Zukunft?

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Egal, wohin wir uns wenden, wem wir begegnen, egal was wir tun. Jeder ist ein Feind.
Ria in DIE VERRATENEN

Die von Menschen bewohnbaren Lebensräume haben sich in der Zukunft verändert. Eine neue Eiszeit hat große Teile der Menschen gezwungen, unter riesigen Glaskuppeln den extremen Witterungsbedingungen zu trotzen. In diesen wenigen wettergeschützten Städten führen die Menschen schon seit vielen Generationen ein vermeintlich zivilisiertes und privilegiertes Leben. Zwischen den Kuppeln sind über hunderte von Kilometern nur karge Landschaften voller Eis und Schnee zu finden, in denen einige wenige Stämme, sogenannte PRIMS ein karges Leben führen.

Ria gehört zu den privilegierten Menschen unter einer dieser Glaskuppeln, sie wird dort geschützt und versorgt und als Studentin perfekt ausgebildet. Durch ihre ausgezeichneten sprachlichen und rhetorischen Begabungen erwartet sie eine glänzende Zukunft. Diese Hoffnung nimmt jedoch ein jähes Ende, als sie eines Tages zufällig mitbekommt, dass sie gemeinsam mit fünf anderen Studenten verdächtigt wird, Teil einer Verschwörung zu sein und deshalb heimlich umgebracht werden soll. Als Ria auf eine Reise in eine andere Stadt geschickt wird, ahnt sie das Schlimmste und tatsächlich; ihr Albtraum wird wahr. Zwar können die vermeintlichen Verräter mit knapper Not einem Attentat entkommen, stranden jedoch in der unwirtlichen Welt außerhalb der Kuppeln. Von dort an befindet sie sich auf der Flucht, verraten, verfolgt und immer in Lebensgefahr. (mehr …)