Mit ‘Berlin’ getaggte Beiträge

„Wir wollten nirgends sein als hier, in dieser merkwürdigen verlassenen Fabrik, in diesem Gebäude, das seit Jahren wohl niemand betreten hatte und das sich über unseren Besuch gewiss wunderte, wenn nicht sogar insgeheim freute. So seltsam es klingen mag, das Gebäude schien unsere tastenden Schritte, unsere neugierigen Blicke zu erwidern.“
Lennart in Lost Places von Johannes Groschupf

Chris, Moe, Steven, Kaya und Lennart sind Urban Explorer – fünf befreundete Jugendliche, die in ihren Sommerferien durch das nächtliche Berlin streifen auf der Suche nach sogenannten Lost Places. Diese „vergessenen Orte“ sind aufgegebene Industrieanlagen, stillgelegte Krankenhäuser und Verwaltungsgebäude oder einfach nur leer stehende Wohnhäuser. Um dem Alltag zu entfliehen, genießen sie den verbotenen Grusel, die Stille und die Geheimnisse der verfallenden Gebäude.

Der Grusel wird sehr real, als die Freunde bei einem ihrer nächtlichen Streifzüge zunächst eine Leiche und dann noch ein prall gefülltes Drogenpaket entdecken. Schon bald ahnen sie, dass sie auf Verstecke und Treffpunkte der Motorradgang Bandidos gestoßen sind und die Gangmitglieder nicht begeistert sein dürften, dass die Freunde ihnen einige Geschäfte vermasselt haben. Die nächtlichen Entdeckungstouren werden immer gefährlicher … (mehr …)

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Wenn du jetzt denkst: „Huh, was soll das?“, dann warst du wahrscheinlich noch nie Gast der Blue Man Group :-). Bis vor wenigen Tagen kannte ich auch noch nicht das vielleicht beste Mittel gegen Kopfschmerzen – bis ich in Berlin im BLUEMAX Theater eine Show der „blauen Männer“ gesehen habe.

Da uns der Veranstalter mitgeteilt hat, dass die Türen eine Stunde vor Beginn der Show geöffnet werden und man nach Beginn der Show nicht mehr reinkommt, haben wir uns pünktlich auf die Socken gemacht. Am Theater angekommen, kam dann die erste Überraschung … kaum jemand da … Rolltreppe ins Theater hinaufgefahren … immer noch nur ein paar Leute – ??? nicht ausverkauft ??? gehen unsere Uhren falsch ??? Nö, alles gut – tatsächlich wurden die Türen in den Saal erst eine Viertelstunde vor Showbeginn geöffnet und bis dahin füllte sich das nicht allzu große Foyer doch sehr ordentlich – mit einem sehr jungen und erwartungsvollen Publikum (die allermeisten dürften unter 25 gewesen sein). Das Personal war im Vergleich zu vielen anderen Konzerten/Shows seeehr entspannt und freundlich.

So, dann der Einlass, wir hatten Plätze ziemlich genau in der Mitte in der siebten Reihe (absolut perfekte Sicht!!!). Es folgte der gespannte Blick auf die Sitze … ziemlich farb-bekleckert und über die Lehne ein sehr schicker blauer Plastikponcho – ohoohh – sollte die Farbe bis hierher …..? (mehr …)