Mit ‘Autoreninterview’ getaggte Beiträge

Marita Sydow Hamann

Marita Sydow Hamann

Marita Sydow Hamann ist eine im Moment in Schweden lebende Autorin, die sich mit dem Schreiben von Kinder-, aber auch All-Age-Fantasy-Büchern beschäftigt (mehr über sie kann man ihrer Website entnehmen 😉 ). Vor kurzem habe ich ihr Debüt der Fantasy-Reihe „Die Erben der Alten Zeit“ namens „Das Amulett“ gelesen und war voll überzeugt – hier meine Rezi. Schon bald wird der zweite Teil dieser Trilogie erscheinen und somit freue ich mich, von ihr in einem Autoreninterview 7 Fragen beantwortet bekommen zu haben:

1) Hallo Marita, der Biographie auf deiner Website http://www.marita-sydowhamann.com kann man entnehmen, dass du in Norwegen geboren, in Deutschland, Österreich und Spanien aufgewachsen bist und nun in Schweden lebst.
Charlie, die Hauptfigur des ersten Bands deiner Fantasytrilogie „Die Erben der Alten Zeit“ lässt du in Schweden aufwachsen und schickst sie dann auf einen fremden mittelalterlichen wirkenden Planeten voller Fabelwesen und Magie. Hast du dich dabei von den Märchenerzählungen und Mythologien der verschiedenen Kulturen mit denen du groß geworden bist inspirieren lassen?

In gewissem Sinne kann man das wohl sagen. Ich hatte den Gedanken einen Kinder-Fantasy-Roman zu schreiben. Um der Geschichte Substanz zu verleihen, begann ich mich mit den verschiedenen Mythologien zu befassen und beschloss das Buch in die nordische Mythologie einzubetten, da diese noch nicht so bekannt und „verbraucht“ ist wie die Griechische. Letztendlich wurde es aber kein Kinderbuch, sondern ein AllAge ab 12 Jahre. Ich hatte einfach zu viele Ideen, um sie in einem Kinderbuch unterbringen zu können. Ursprünglich war sogar nur ein Buch geplant und nicht eine Reihe von drei wirklich dicken Wälzern.

2) Liest du auch heute noch gerne selbst von Märchen- und Fabelwesen oder liest du nur deinen eigenen oder anderen Kindern aus Märchen und Fabeln vor?

Ich lese liebend gern Märchen, Fantasy und Science Fiction. Ohne Bücher kann ich mir mein Leben gar nicht vorstellen. Leider habe ich keine eigenen Kinder, denen ich etwas vorlesen kann, aber hätte ich welche, wären sie ganz sicher mit Gute-Nacht-Geschichten aller Art überhäuft worden. Bücher können einem so viel Freude bereiten.

3) In „Das Amulett“ hat mich sehr beeindruckt, dass du es geschafft hast, mich über 600 Seiten an eine Geschichte zu fesseln, die zwar super unterhaltsam, aber weder action- noch hormongeladen ist 😉 . Gibt es Autoren, von denen du heute selbst gerne liest, die einen ähnlichen Schreibstil haben? (mehr …)

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