Archiv für die Kategorie ‘Humor’

Die meisten Schatten im Leben rühren daher, dass wir uns selbst in der Sonne stehen.
Ralph Waldo Emerson

„Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst“ erzählt über einen spannenden und verrückten Sommer im Leben des zwölfjährigen Jeremy Fink. Kurz vor seinem dreizehnten Geburtstag kommt für Jeremys Mutter ein mysteriöses Paket mit der Post an. Weil er seine Neugier nicht bremsen kann, öffnet er heimlich gemeinsam mit seiner besten Freundin und Nachbarin Lizzy das Paket. Überraschenderweise ist seine Mutter darüber aber gar nicht sauer, denn der Inhalt des Pakets ist für Jeremy gedacht. Es ist ein Geburtstagsgeschenk von seinem Vater. Das hört sich auf den ersten Blick nicht so ungewöhnlich an, doch Jeremys Vater ist schon seit fünf Jahren tot. Kurz nach Jeremys achtem Geburtstag hat er eine Kassette befüllt, die mit vier Schlüsseln verschlossen wird und nur mit den passenden Schlüsseln, in der richtigen Reihenfolge benutzt, wieder geöffnet werden kann. Die Nachricht an Jeremy lautet: DER SINN DES LEBENS – FÜR JEREMY FINK, ZU ÖFFNEN AN SEINEM 13. GEBURTSTAG. In wenigen Wochen soll es nun also so weit sein, dass er diese Kassette öffnen darf. Das Problem ist nur, dass die Schlüssel verschollen sind und die Kassette sich nicht mehr öffnen lässt. Natürlich will Jeremy wissen, welche Nachrichten ihm sein Vater hinterlassen hat und auf keinen Fall will er die Kassette, ein für ihn wichtiges Erinnerungsstück an seinen Vater, gewaltsam zerstören.

Gemeinsam mit seiner Freundin Lizzy macht er sich auf den Weg, die passenden Schlüssel zu der Kassette und ihrem Geheimnis zu finden. Auf ihrem Weg kreuz und quer durch New York lernen sie viele interessante Menschen und noch viel mehr über sich selbst und den Sinn des Lebens kennen. (mehr …)

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Verweile nicht in der Vergangenheit.
Plündere sie.
Onkels Leitspruch der Woche aus DIE TIME CATCHER von Richard Ungar

Der 13jährige Caleb ist ein Meisterdieb. Egal ob er von dem Boss der Firma „Edles für die Ewigkeit“ mit dem Diebstahl einer Ming-Vase, Elvis Originalgitarre, den Kronjuwelen oder dem ersten Foto der Welt beauftragt wird – kein Coup scheint ihm zu gewagt. Doch Caleb klaut die Artefakte nicht etwa aus irgendwelchen Hochsicherheitstrakten der größten Museen seiner Gegenwart, dem Jahr 2060. Nein, er reist bei so genannten Catches gemeinsam mit seiner besten Freundin Abbie in die jeweilige Vergangenheit der wertvollen Gegenstände noch bevor sie so wertvoll geworden sind und tauscht sie gegen Duplikate aus.

Diese Zeitreisen mit den Beutezügen machen Caleb Spaß, besonders weil Abbie immer dabei ist, die zunehmend mehr für ihn bedeutet als nur eine gute Freundin. Gemeinsam erleben sie große historische Momente mit, erleben viel Lustiges und großen Nervenkitzel. Was will man mehr als so ein scheinbar perfektes Leben? Caleb gerät jedoch immer mehr ins Grübeln. Er ist traurig, dass er als Teil der Firma „Edles für die Ewigkeit“ keine echte Familie, keine Eltern oder wirklichen Geschwister hat. Onkel, der Boss der Firma und gleichzeitig so etwas wie ein Ersatzvater für die jugendlichen Diebe, wird zunehmend skrupellos, größenwahnsinnig und immer brutaler gegenüber seinen Schützlingen. Und auch unter den Jugendlichen kann man nicht von geschwisterlicher Zuneigung sprechen, da jeder zusehen muss, dass er die erfolgreichsten Diebeszüge macht, um nicht von Onkel grausam bestraft zu werden.

Mario ist Calebs größter Konkurrent. Er sabotiert nach Möglichkeit alles was Caleb wichtig ist, seine Catches, seine Freundschaft zu Abbie und sogar die Träume von einer richtigen Familie. Was muss Caleb alles riskieren, um ein glückliches und sicheres Leben führen zu können? (mehr …)

Es fühlt sich seltsam an, […]. Daß man immer nur das erlebt, was man selbst erlebt, aber daß überall sonst auch etwas stattfindet.
Jens in SCHNECKENMÜHLE von Jochen Schmidt

Sommer 1989 in der DDR – der 14jährige Jens fährt wie jeden Sommer seit seinem sechsten Lebensjahr in das Ferienlager Schneckenmühle in Sachsen. Dieser Aufenthalt wird für ihn ein besonderer sein, denn diesmal gehört er zu den Großen, die zum letzten mal dabei sein dürfen.

Vor der Fahrt denkt er noch mit gemischten Gefühlen an die Fahrt, erinnert sich an gute aber auch an unschöne Ereignisse aus den vergangenen Ferienlagern. Schon bald lebt er sich jedoch sehr gut in Schneckenmühle ein und verbringt die Tage mit spielen, wandern, quatschen und Blödsinn machen. Und dann ist da noch die Sache mit den Mädchen, an die er sich irgendwie nicht so richtig herantraut… (mehr …)

Im 3. Band von Rick Riordans Heroes of Olympus-Serie müssen diesmal Mitglieder von beiden eigentlich verfeindeten Halbgott-Camps, nämlich Camp Halfblood (griechisch) und Camp Jupiter (römisch) zusammenarbeiten, um wieder einmal die Welt zu retten. Nach monatelanger Suche hat Annebeth endlich ihren lange verschollenen Freund Percy wiedergefunden und zwar ausgerechnet im Camp Jupiter der Römer. Die vorsichtige Annäherung der verfeindeten Camps, möglich gemacht durch Percy und Jason, wird ziemlich schnell zerstört, als ein Mitglied der griechischen Delegation das Feuer auf New Rome eröffnet. Aus den darauf folgenden Kämpfen können die sieben Halbgötter der Prophezeiung nur mit knapper Not flüchten. Um die Prophezeiung zu erfüllen, müssen Percy, Hazel, Frank, Jason, Piper, Leo und Annabeth zusammenarbeiten und begeben sich auf eine abenteuerliche Reise durch Amerika, über den Atlantik bis hin nach Europa ins Mittelmeer. Zum Inhalt will ich gar nicht mehr verraten, als dass ein Freund aus höchster Gefahr und natürlich auch die Menschheit gerettet werden muss. Aber was hat Vorrang? (mehr …)

Nachdem ich schon mehrfach sehr positive Rezensionen über John Greens Romane gelesen habe, bin ich neugierig geworden und habe bei WILL GRAYSON WILL GRAYSON zugegriffen, das Green gemeinsam mit seinem Autorenkollegen David Levithan geschrieben hat.

Was genau mich beim Klappentext angesprochen hat, kann ich rückblickend betrachtet gar nicht mehr sagen. Kurz zusammengefasst geht es um zwei 16jährige Jugendliche aus Chicago, die zwar denselben Namen haben, nämlich Will Grayson, sich aber nicht kennen. Durch einen Zufall kreuzen sich eines abends ihre Wege an einem ziemlich schrägen Ort in Chicago, woraufhin ihr Leben jeweils in eine andere Richtung verläuft. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive eines der Will Graysons geschrieben, wobei jeder Autor nur für einen Will zuständig ist. Heimliche, obwohl reichlich auffällige, Hauptperson ist meiner Meinung nach jedoch Tiny Cooper, der nach dem zufälligen Treffen der beiden Wills das Bindeglied zwischen ihnen ist. (mehr …)

Wenn du jetzt denkst: „Huh, was soll das?“, dann warst du wahrscheinlich noch nie Gast der Blue Man Group :-). Bis vor wenigen Tagen kannte ich auch noch nicht das vielleicht beste Mittel gegen Kopfschmerzen – bis ich in Berlin im BLUEMAX Theater eine Show der „blauen Männer“ gesehen habe.

Da uns der Veranstalter mitgeteilt hat, dass die Türen eine Stunde vor Beginn der Show geöffnet werden und man nach Beginn der Show nicht mehr reinkommt, haben wir uns pünktlich auf die Socken gemacht. Am Theater angekommen, kam dann die erste Überraschung … kaum jemand da … Rolltreppe ins Theater hinaufgefahren … immer noch nur ein paar Leute – ??? nicht ausverkauft ??? gehen unsere Uhren falsch ??? Nö, alles gut – tatsächlich wurden die Türen in den Saal erst eine Viertelstunde vor Showbeginn geöffnet und bis dahin füllte sich das nicht allzu große Foyer doch sehr ordentlich – mit einem sehr jungen und erwartungsvollen Publikum (die allermeisten dürften unter 25 gewesen sein). Das Personal war im Vergleich zu vielen anderen Konzerten/Shows seeehr entspannt und freundlich.

So, dann der Einlass, wir hatten Plätze ziemlich genau in der Mitte in der siebten Reihe (absolut perfekte Sicht!!!). Es folgte der gespannte Blick auf die Sitze … ziemlich farb-bekleckert und über die Lehne ein sehr schicker blauer Plastikponcho – ohoohh – sollte die Farbe bis hierher …..? (mehr …)

Fourteen-year-old Max Murphy is a typical city slicker whose best adventures involve pizza and video games. His parents are famous archaeologists but Max isn’t interested at all in their archeological craziness for Mayan culture including old pottery or ancient artifacts. For this reason they always leave him behind with Zia, their housekeeper, when they head off for foreign countries to excavate ancient Maya ruins. Max hates this and is really happy that his parents want to spend more time with him and plan a holiday trip to Italy together. But everything is ruined when his parents receive an unexpected permission to do another dig in Central America. Max is furious because they leave him alone and want to send him to a wilderness camp in Maine.

But instead of heading off to the camp, Zia tells him shortly after his parents‘ departure, that they want him to join them in San Xavier. When Max arrives there, he learns that his parents have mysteriously disappeared exploring an ancient Maya pyramid in the rain forest. His Uncle Ted, who seems to hate him, becomes his instant guardian.

Although his uncle doesn’t allow him to leave the house he runs away and gets lost in the rain forest. There, he meets Lola, a Mayan girl, and her two monkey friends who want to help him find out what actually happened to his parents. They discover hidden pyramids and ruins and mysterious treasures. It doesn’t take long and they have to run for their lives themselves because they accidentally summon evil Maya kings. Those want to hold the power of the Jaguar stones that can change the world. If all five stones are brought together the world is in great danger. (mehr …)

„The Serpent’s Shadow“ ist der dritte und abschließende Teil der Kane Chroniken. Und wieder einmal müssen die Kane-Geschwister Carter und Sadie die Welt retten…

Noch immer ist Apophis, der Chaos-Gott, nicht unter Kontrolle, sondern droht im Gegenteil immer stärker zu werden. Die anderen Götter sind sich nicht einig oder zu schwach, sich Apophis in den Weg zu stellen, während die Magier untereinander so verfeindet sind, dass ein Krieg kurz bevor steht. So stehen Carter und Sadie mit ihren Schülern aus dem Brooklyn House quasi allein vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe, gegen die Mächte des Chaos zu kämpfen.

Ihre einzige Hoffnung ist ein uralter Zauberspruch, mit dem der Schatten von Apophis (The Serpent) gefangen genommen und von der Erde verbannt werden kann. An diesen Zauberspruch heranzukommen ist jedoch natürlich nicht so einfach, da er seit Jahrtausenden verschwunden ist. Nur Setne, der Geist eines ziemlich durchtriebenen, hinterhältigen und früher sehr machtvollen Magiers, kann ihnen möglicherweise bei der Suche helfen. Dabei ist er jedoch ständig auf seinen eigenen Vorteil bedacht und lässt keine Gelegenheit aus, Sadie und Carter zu schaden.

Schaffen die Kane-Geschwister mit seiner Hilfe den Weg, um Apophis endgültig zu schlagen, oder ist der Tod ihr Schicksal in den Tiefen der Unterwelt? (mehr …)

„Odyssee im Orient“ ist das zweite Fantasy-Abenteuer von Sergej Lukianenko um den Zauberlehrling Trix Solier.

Trix sitzt am Neujahrsfest völlig allein im Magierturm und langweilt sich. Meister Sauerampfer, sein Zauberlehrer, ist auf Reisen und hat Trix aufgetragen, im Turm für Ordnung zu sorgen und außerdem alte Zaubersprüche abzuschreiben.

Da ist es kein Wunder, dass er sich gerne in seiner Langeweile stören lässt, als der Drache Ilin Badulla Mummerich (kurz IBM ;-)) auftaucht, der von Sauerampfer eine alte Schuld einfordern will. Trix übernimmt kurzerhand diesen Auftrag und hat damit keine geringere Aufgabe als natürlich die Welt zu retten. Dem Drachen zufolge droht der Welt Unheil von Abrakadasab, dem bösen und mächtigsten Zauberer der Welt, der auch „Mineralisierter Prophet“ genannt wird. Gemeinsam mit IBM fliegt Trix in den Orient und trifft dort nicht nur auf alte und neue Widersacher, sondern auch auf alte und neue Freunde und Verbündete. (mehr …)

Begabt wie Potter, aber nicht so streberhaft. Der ironische Unterton des Buches macht Trix auch für große Zauberlehrlinge lesenswert.

Dieser auf amazon.de zitierte Pressekommentar hat mich neugierig gemacht auf ein Buch, das ich zunächst nicht unbedingt auf meiner Wunschleseliste hatte. Schnell habe ich mich allerdings schon fragen müssen, was das Buch nur im geringsten mit Potter zu tun haben soll, außer dass Magie im Spiel ist? Gefesselt hat mich das Buch trotzdem.

Die Geschichte ist ein Märchen in einem Phantasieland zu einer dem Mittelalter ähnlichen Zeit. Trix Solier, die Hauptfigur des Märchens, ist der verwöhnte 14jährige Sohn eines Co-Herzogs, der sich in seinem Leben mehr oder weniger langweilt und dazu ausgebildet wird, irgendwann selbst Co-Herzog zu werden. Mit diesem Leben ist es aber schnell vorbei, als der zweite Co-Herzog einen fiesen Putsch unternimmt, bei dem Trixs Eltern zwar einen „ehrenvollen Tod“ sterben, aber damit trotzdem tot sind und Trix zum Waisen machen. Trix selbst wird nur deshalb verschont und am Leben gelassen, weil der zweite Co-Herzog mit seinem eigenen Sohn unzufrieden ist, und die irre Idee hat, dass Trix diesen durch spätere Racheakte „motivieren“ könnte, mehr aus seinem Leben zu machen.

So macht sich der verbannte Trix alleine auf den Weg, um zu lernen und Verbündete zu finden, damit er die Möglichkeit bekommt, seine Rechte wieder einzufordern und den Tod seiner Eltern zu rächen. Auf seiner Reise lernt er neue Freunde wie Ian und Hallenberry kennen, aber auch Mentoren wie den Halbzwerg Ritter Paclus und den Magier Radion Sauerampfer, der ihn als Zauberschüler annimmt. Die rauschkrautsüchtige Blumenfee Annette, die Trix sich herbeizaubert und nicht wieder loswird, komplettiert den Kreis der Abenteurer.

Auf dem Weg, den bösen Putsch zu rächen, erlebt Trix so manches Abenteuer, muss sich verstecken, immer wieder fliehen, gegen Untote kämpfen und auch eine Prinzessin vor der Zwangsheirat retten. Hat er überhaupt eine Chance, sein Erbe zurückzubekommen?  (mehr …)