Archiv für die Kategorie ‘1 Stern – Enttäuschend’

Quentin Coldwater ist 17 Jahre alt, hochbegabt und steht kurz vor dem Abschluss der Highschool. Die Schule und eigentlich sein ganzes Leben öden ihn nur an. Das einzige, für das er sich interessiert, sind die Fillory-Bücher über ein magisches Land (, die sehr an die Chroniken von Narnia erinnern )

Durch ein magisches Portal gelangt Quentin zufällig (?) in die Einstellungsprüfung des Brakebills Colleges und besteht. Brakebills ist kein normales College, sondern eine Zauberschule und Quentin wird angeboten, ein Zauberer zu werden. Obwohl Quentin im wirklichen Leben mit seinen Leistungen die Türen an berühmten Colleges offenstehen würden, entscheidet er sich für Brakebills, um seinem Leben neuen Sinn zu geben.

Quentin schließt Freundschaften am College, verliebt sich und lernt, seine magischen Fähigkeiten zu kontrollieren. Nach dem Abschluss des Colleges lässt Quentin sich zunächst einfach treiben und macht gar nichts, bis ein ehemaliger College-Mitstudent ihm den Weg in sein magisches Land Fillory zeigt. Hier ist jedoch nichts, wie er es sich erträumt hat …

Der Titel des Buches „Fillory“ ist eigentlich irreführend, weil die erste Hälfte des Buches noch gar nichts mit dem magischen Land zu tun hat, sondern lediglich mit Quentins Ausbildung an der Zauberschule, die in meinen Augen nicht besonders spannend war. Immer wieder werden Quentins depressive Phasen beschrieben und seine Selbstzweifel. Besonders gegen Ende seiner Collegezeit scheinen Depressionen, Ziellosigkeit, Alkohol, Drogen und Sex im Vordergrund zu stehen. Auch in dem Fillory-Teil ist Quentin nicht unbedingt die Hauptfigur, mit der man sich gerne identifiziert.

Mir hat das Buch nicht besonders gut gefallen.