Archiv für die Kategorie ‘Dies & Das’

Bis zu meinem Bloggeburtstag am 3. März ist zwar noch etwas Zeit hin, aber ich verlose trotzdem schon einmal sozusagen vorträglich ein brandneues, noch eingeschweißtes Buch ;). Zu gewinnen gibt es den ersten Band der All-Age-Fantasy-Trilogie „Die Erben der Alten Zeit“ namens „Das Amulett“ von der in Schweden lebenden Autorin Marita Sydow Hamann, den freundlicherweise der Verlag „Grassroots Edition“ zur Verfügung gestellt hat. Mir persönlich hat das Buch sehr gefallen, was man schon meiner Rezension hier entnehmen kann.

Alle Interessenten können sich mit einem Kommentar zu diesem Post um das Buch bewerben. Am Sonntag, dem 23. Februar 2014 werde ich dann die glückliche Person (um mir jetzt das den/die (In)… Gewusel zu sparen :D), die das Buch gewinnt, aus dem Lostopf ziehen.

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück 🙂

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Marita Sydow Hamann

Marita Sydow Hamann

Marita Sydow Hamann ist eine im Moment in Schweden lebende Autorin, die sich mit dem Schreiben von Kinder-, aber auch All-Age-Fantasy-Büchern beschäftigt (mehr über sie kann man ihrer Website entnehmen 😉 ). Vor kurzem habe ich ihr Debüt der Fantasy-Reihe „Die Erben der Alten Zeit“ namens „Das Amulett“ gelesen und war voll überzeugt – hier meine Rezi. Schon bald wird der zweite Teil dieser Trilogie erscheinen und somit freue ich mich, von ihr in einem Autoreninterview 7 Fragen beantwortet bekommen zu haben:

1) Hallo Marita, der Biographie auf deiner Website http://www.marita-sydowhamann.com kann man entnehmen, dass du in Norwegen geboren, in Deutschland, Österreich und Spanien aufgewachsen bist und nun in Schweden lebst.
Charlie, die Hauptfigur des ersten Bands deiner Fantasytrilogie „Die Erben der Alten Zeit“ lässt du in Schweden aufwachsen und schickst sie dann auf einen fremden mittelalterlichen wirkenden Planeten voller Fabelwesen und Magie. Hast du dich dabei von den Märchenerzählungen und Mythologien der verschiedenen Kulturen mit denen du groß geworden bist inspirieren lassen?

In gewissem Sinne kann man das wohl sagen. Ich hatte den Gedanken einen Kinder-Fantasy-Roman zu schreiben. Um der Geschichte Substanz zu verleihen, begann ich mich mit den verschiedenen Mythologien zu befassen und beschloss das Buch in die nordische Mythologie einzubetten, da diese noch nicht so bekannt und „verbraucht“ ist wie die Griechische. Letztendlich wurde es aber kein Kinderbuch, sondern ein AllAge ab 12 Jahre. Ich hatte einfach zu viele Ideen, um sie in einem Kinderbuch unterbringen zu können. Ursprünglich war sogar nur ein Buch geplant und nicht eine Reihe von drei wirklich dicken Wälzern.

2) Liest du auch heute noch gerne selbst von Märchen- und Fabelwesen oder liest du nur deinen eigenen oder anderen Kindern aus Märchen und Fabeln vor?

Ich lese liebend gern Märchen, Fantasy und Science Fiction. Ohne Bücher kann ich mir mein Leben gar nicht vorstellen. Leider habe ich keine eigenen Kinder, denen ich etwas vorlesen kann, aber hätte ich welche, wären sie ganz sicher mit Gute-Nacht-Geschichten aller Art überhäuft worden. Bücher können einem so viel Freude bereiten.

3) In „Das Amulett“ hat mich sehr beeindruckt, dass du es geschafft hast, mich über 600 Seiten an eine Geschichte zu fesseln, die zwar super unterhaltsam, aber weder action- noch hormongeladen ist 😉 . Gibt es Autoren, von denen du heute selbst gerne liest, die einen ähnlichen Schreibstil haben? (mehr …)

Nachdem mir vor knapp vier Jahren der ersten Band von Suzanne Collins „Hunger Games“ in die Hände gefallen ist, hat mich die Faszination der dystopischen Jugendliteratur nicht mehr losgelassen. Seitdem habe ich knapp siebzig weitere deutsch- und englischsprachige Dystopien verschlungen und derzeit fünfzig von ihnen hier in meinem Blog rezensiert.

In der März-Ausgabe 2013 des „Eselsohr“ beklagt Johannes Rüster in seiner dystopischen Bestandsaufnahme, dass die Dystopie immer mehr das neue Mädchenbuch werde, voller Melodramatik, aber ohne die Härte, die seiner Meinung nach eigentlich zu einer Dystopie gehöre.

Ich gebe zu, dass auch mich als männlicher Jugendbuchleser hin und wieder nervt, dass die männlichen Protagonisten in der Minderheit sind und zumindest in einigen Dystopien der Zuckerguss etwas dick aufgetragen ist. Dieses Phänomen ist aber kein reines Problem der dystopischen Literatur, sondern betrifft eigentlich den kompletten Jugendbuchmarkt. Man muss im Mainstreambereich nur auf die Cover gucken und traut sich als Junge eigentlich schon fast nicht mehr, im Buchladen zuzugreifen :-(.

Trotzdem bin ich nicht der Meinung, dass man Angst haben muss, von einer Flut ewig gleicher klischeebehafteter Dystopien erschlagen zu werden. Klar finden sich in den Jugenddystopien immer wieder Pubertätsmetaphern – aber hey, das geht doch die Zielgruppe auch etwas an. Was für Erwachsene gegebenenfalls manchmal scheinbar belustigend wirkt, schafft doch Identifikationspotential für jugendlichen Leser(innen). Jobprobleme, Steuererklärung und Erziehungsstress können dann in der späteren Literatur thematisiert werden ;-). (mehr …)

Heute wird ReaderAlex genau 1 Jahr alt – zum Jubiläum werde ich ein vom Autor signiertes Exemplar von „Assassino“ von Gerd Ruebenstrunk verlosen. Wer Interesse hat, schreibt bitte einfach bis zum 10.03.2013 einen Kommentar zu diesem Post.

Happy Birthday to me! 😀
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Es ist 19:30 Uhr, der erste Freitag Abend im März 2013. Auffallend viele Besucher strömen zu einem Privathaus in einem Solinger Stadtteil. Was ist denn da los? Familienfeier? Facebook-Party? Irgendwie von beidem etwas. Die Einladung zu diesem Event lief tatsächlich unter anderem über Facebook und es macht den Anschein, dass die allermeisten Gäste sich kennen. Bis zu den Sommerferien räumt die Solingerin Stefanie Leo einmal im Monat unter dem Motto „Ohrensessel – Die Wohnzimmerlesung“ ihr Wohnzimmer leer, um Platz zu schaffen für eine Autorenlesung.

Wohnzimmerlesung mit Gerd Ruebenstrunk

Wohnzimmerlesung mit Gerd Ruebenstrunk

Diesmal ist der Jugendbuchautor Gerd Ruebenstrunk an der Reihe, der sich bereits unter anderem mit Büchern aus der „Arthur“-Reihe oder „Rebellen der Ewigkeit“ einen Namen gemacht hat. Für Ruebenstrunk ist dieser Abend auch etwas besonderes, weil dies nicht nur die Premierenlesung seines Neulings „Assassino“ aus dem bloomoon-Verlag sein wird, sondern er gleichzeitig selbst das druckfrische Buch zum ersten Mal in den Fingern hält, da das offizielle Erscheinungsdatum erst der 5. März 2013 ist.

Schon vor der eigentlichen Lesung steht Ruebenstrunk den interessierten Gästen für Gespräche zur Verfügung und nimmt sich sogar Zeit für ein Interview (dazu mehr in einem weiteren Post). Dann ist es schließlich so weit und die Vorstellung von „Assassino“ beginnt. Gerd Ruebenstrunk nimmt in Stefanie Leos rotem Ohrensessel Platz und stellt in längeren Leseabschnitten die Hauptcharaktere aus seinem neuen Roman vor. Dazwischen streut er immer wieder interessante Informationen über die Entstehungsgeschichte von seinen Romanen im Allgemeinen und „Assassino“ im Besonderen. So richtig einem Genre zuordnen kann er „Assassino“ nicht – ist es ein historisch-basierter Thriller voller Abenteuer, Magie und Zeitreisen, Liebesgeschichte oder geht es um Archäologie? Die passende Schublade muss aber auch eigentlich gar nicht gefunden werden, wenn der Roman fesselt und Spaß macht. (mehr …)

Liest du noch oder bloggst du schon?

Veröffentlicht: März 2, 2013 in Dies & Das
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Eselsohr

Eselsohr

Eselsohr, die Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien, berichtet in ihrer 2013er Märzausgabe über jugendliche Buchblogger im WWW und mein Blog „ReaderAlex“ ist dabei :-). Wer Lust hat, mehr über Buchempfehlungen zu Jugendbüchern zu erfahren, findet in dem Beitrag „Liest du noch oder bloggst du schon? Jugendliche Buch-Blogger im WWW“ der Autorin Stefanie Leo (buecherkinder.de)Informationen über ganz unterschiedliche Blogs von Jugendlichen im Alter von zwölf bis neunzehn.

Die Solingerin Stefanie Leo, die nicht nur in der Region Solingen, sondern auch im Internet aktiv unterwegs ist für alles, was mit Kinder- und Jugendbüchern zu tun hat, räumt für kommenden Freitag mal wieder ihr Wohnzimmer frei für eine Autorenlesung.

Diesmal ist der Autor Gerd Ruebenstrunk bei ihr zu Gast, der aus seinem brandneuen Buch Assassino, das erst am 5. März 2013 erscheinen wird, vorlesen wird.

Ohrensessel – Die Wohnzimmerlesung

 BUCHPREMIERE mit Gerd Ruebenstrunk

„ASSASSINO“

Freitag, 1. März um 20 Uhr (Einlass: 19:30 Uhr)

Wer Interesse hat, kann sich hier genauer informieren, um vielleicht auch noch an der Lesung teilzunehmen.

Ich bin schon sehr gespannt auf Assassino und freue mich auf die Lesung.

SilvesterNach 10 Monaten Jugendbuchblog mit 200 Posts und 186 Rezensionen im Jahr 2012 gibt es auch von mir eine kurze Rückschau.

Das wichtigste Vorweg: JA, LESEN und REZENSIEREN machen immer noch SPAß 😉. Nach über 200 gelesenen Büchern, von denen mir die allermeisten gut bis sehr gut gefallen haben, hat sich allerdings die Erkenntnis durchgesetzt, dass ich es mir aus Zeitgründen schenke, die für mich nicht so gut gelungenen Bücher hier vorzustellen.

Sehr überrascht und natürlich auch gefreut hat mich, dass Besucher aus 33 Ländern den Weg zu meinem Blog gefunden haben. DANKE!

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Im Jahr 2012 habe ich an fünf Lesechallenges teilgenommen, die mir nicht nur alle Spaß gemacht haben, sondern die ich auch alle erfolgreich geschafft habe.

Mein Hauptlesefutter lag bei Jugendbüchern aus dem Jahr 2012, englischsprachigen Büchern und in 2012 für mich neu entdeckt den Dystopien.

Und hier zum Schluss noch meine persönlichen Lesehighlights aus 2012:

Ernest Cline: Ready Player One
S.J. Kincaid: Die Weltenspieler – Insignia
J.R.R. Tolkien: Der Hobbit (auch wenn es schon „ewig alt ist“, ein absolut geniales Buch)
Mike Mullin: Ashfall
Mike Mullin: Ashen Winter
J. Barton Mitchell: Midnight City
Dan Wells: Partials
Krystyna Kuhns: Das Tal-Serie

IMG_2453So, nach relativ langer Zeit hab ich jetzt auch mal wieder eine Rezi geschrieben 😉 Ich hatte in letzter Zeit recht viel für die Schule mit Klausuren usw. zu tun und habe mir überlegt, dass ich das Blog bald selber hosten möchte, damit ich auch Änderungen am Layout machen kann. Jetzt wäre die Frage an euch, was gefällt euch so und was sollte ich vielleicht verändern? Ich freue mich über jeden Vorschlag 🙂

 

IMG_2466Jetzt fällt auch endlich der erste richtige Schnee bei mir und das heißt, dass es auch nicht mehr lange zu den Weihnachtsferien ist. Also kann ich endlich mal wieder ein bisschen mehr lesen (wozu ich armer gestresster Schüler ansonsten natürlich NIIIEEEEEEEEE komme -.-) und dann auch mal ein paar mehr Rezis schreiben – sofern der Weltuntergang nicht dazwischen kommt ^^.

Gestern klingelte um 5:30 Uhr bei mir der Wecker. Eigentlich eine Straftat so früh, denn hier in NRW sind jetzt Herbstferien, aber wenn die Frankfurter Buchmesse ansteht, kann ich da auch noch mal ein Auge zudrücken ;-). Am Nachmittag davor war die Bestätigung zur Anmeldung gekommen, sodass ich mit einem Presseausweis als Journalist die Messe besuchen konnte. Jedenfalls ging’s dann erstmal mit dem Zug knapp zwei Stunden nach Frankfurt, in denen ich den englischen 3. Teil von Rick Riordans jetzt auf Deutsch erschienener „Helden des Olymp“-Reihe weitergelesen hab. Ja, ich weiß, bescheuert, ein Buch zu einer Buchmesse mitzunehmen, aber irgendwie muss man ja auch die Fahrt sinnvoll nutzen.

Die Menschenmassen in der Halle 3.0

Die Menschenmassen in der Halle 3.0

Am Hauptbahnhof angekommen, war ich erstmal völlig überrascht, wie viele Leute zur Messe hingehen wollten – ich hatte das Gefühl, dass ungefähr 99% in der S-Bahn vom Hbf auch dorthin wollten (und ich glaube, da war sonst kein unter 18-jähriger im Waggon [oder sogar Zug?]-.-). Auch auf dem Messegelände sah es dann nicht leerer aus, sondern eher noch voller. Ich war zwar schonmal auf der boot in Düsseldorf, die auch nicht gerade klein ist, aber da war es trotzdem bei weitem nicht so gefüllt wie gestern.

Erste Station war Halle 3.0, wo Kinder- und Jugendmedien untergebracht waren. Hier gab’s alle möglichen Verlagsstände, die ihre teilweise noch nicht erschienenen Bücher vorgestellt haben und ich hab mir viiiiiiiiiiiieeeeeeellllll zu viele aufgeschrieben, die interessant klangen. Aber da bin ich ja schon selbst schuld, wenn ich so blöd bin und zur weltgrößten Buchmesse gehe.

Krystyna Kuhn bei der Vorlesung aus ihrem nächsten Buch "Die Jagd"

Krystyna Kuhn bei der Vorlesung aus ihrem nächsten Buch „Die Jagd“

Dann ging es zu einer Lesung von einer recht aufgeregt wirkenden Krystyna Kuhn, der Autorin der Reihe „Das Tal“, wo sie 3 Kapitel aus ihrer im Herbst erscheinenden dritten Fortsetzung der zweiten Staffel namens „Das Tal Season 2.3 – Die Jagd“ vorgelesen hat. Dadurch wurde meine Wunschliste natürlich wieder um ein Buch länger, ich kann kaum auf den nächsten Teil warten. Nach der Lesung gab es noch eine Signierstunde mit kleinen Gesprächen. Als ich dran war, schaute sie auf meinen Presseausweis und sagte mit einem Schmunzeln: „Ach, Blogger sind ja auch Menschen. Manchmal denkt man ja, dass das nur Maschinen schreiben.“ – irgendwie merkt man ihr schon ein bisschen die Autorin an, aber trotzdem ist sie sehr nett und auch eigentlich ganz „normal“ ;-). (mehr …)