Lissa Price: Enders

Veröffentlicht: Mai 29, 2013 in 5 Sterne - Unbedingt anschaffen!!, Dystopie, Familie, Freundschaft, Gewalt, Psychologie, Science Fiction
Verlag: ivi Seiten: 352 ISBN: 978-3-492-70264-5 Erscheinungsdatum: 14.05.13

Verlag: ivi
Seiten: 352
ISBN: 978-3-492-70264-5
Erscheinungsdatum: 14.05.13

Nachdem Prime Destinations und die Body Bank im ersten Band „Starters“ zerstört wurden, wünscht sich Callie im zweiten und letzten Band der Reihe nur ein ganz normales Leben mit ihrem Freund und Bruder – Helena hat Callie ihre Villa hinterlassen und so scheinen die beiden fürs Erste sicher. Doch wirklich genießen kann sie ihr neues Leben nicht: Sie hat immer noch den implantierten Chip in ihrem Kopf, und so kann der Old Man, der ehemalige Leiter der Body Bank, mit ihr in ihren Gedanken sprechen und ihren Körper aus der Ferne kontrollieren. Nachdem sie vom unbekannten Hyden scheinbar in Sicherheit gebracht wird, weiß sie: Sie muss den anderen Metallos, die einen Chip im Kopf haben, helfen – doch ist Hyden wirklich der, für den er sich ausgibt, wem kann sie überhaupt noch vertrauen? Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit mit einem scheinbar unbesiegbaren Gegner – aber um zu gewinnen, muss Callie in ihrer eigenen Vergangenheit suchen…

Auch „Enders“ konnte mich sofort in Callies Welt hineinziehen. Durch den flüssigen und einfachen, aber trotzdem angenehmen Schreibstil der Autorin konnte ich es zum Glück sehr schnell durchschmökern. Wegen der langen Wartezeit zwischen den beiden Bänden hatte ich befürchtet, dass ich nicht mehr so recht in das Buch rein finde, aber dank kurzer Rückblenden gab’s damit zum Glück keine Probleme.

Wie im ersten Band „Starters“ fand ich die Storyline sehr gut durchdacht, sie hat mich von Anfang an gefesselt. Nach einer kurzen Art Einleitung, wo Callie versucht, in ihren normalen Alltag zu kommen, geht es schon Schlag auf Schlag weiter. Man ist fast schon in der Geschichte gefangen, da wirklich überraschende Wendungen kommen und auch das Ende hätte ich ehrlich gesagt keinesfalls erwartet. Callies Handlungen und Gefühle konnte ich sehr gut nachvollziehen, weil eigentlich für mich die meisten Szenen durchaus glaubwürdig rüberkamen.

Auch die Charaktere im zweiten und letzten Band der Dilogie haben mir sehr gut gefallen, denn weder Callie noch ihre Freunde sind komplett perfekt – sie haben alle ihre kleinen Macken und Geheimnisse und wirken dabei nicht zu konstruiert. Ihre eventuelle Romanze mit Hyden steht eher im Hintergrund und dadurch bleibt der Fokus auf ihrem eigentlichen Ziel, den Old Man zu besiegen.

„Enders“ ist meiner Meinung nach ganz anders als „Starters“: Während die Grundidee des Körpertauschs und der schockierende Zustand der Gesellschaft im ersten Band im Mittelpunkt stehen, ist es nun eher Callies Rebellion und Kampf gegen den Old Man und die Regierung.

Das Einzige, was mich in diesem Teil etwas gestört hat, war, dass am Ende doch schon ein paar Fragen offen blieben, aber ansonsten kommt die Geschichte zu einem vernünftigen Ende – man kann es ja auch so sehen, dass die Autorin es bewusst dem Leser überlassen wollte ;-).

Insgesamt ist „Enders“ also ein sehr gelungener Abschluss der Reihe und ich freue mich auf andere Bücher von Lissa Price.

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