Rick Riordan: Heroes of Olympus Book 3 – The Mark of Athena

Veröffentlicht: November 12, 2012 in 4 Sterne - Lesenswert, Abenteuer, Englisch, Fantasy, Freundschaft, Humor, Mythologie, Rezensionen
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Im 3. Band von Rick Riordans Heroes of Olympus-Serie müssen diesmal Mitglieder von beiden eigentlich verfeindeten Halbgott-Camps, nämlich Camp Halfblood (griechisch) und Camp Jupiter (römisch) zusammenarbeiten, um wieder einmal die Welt zu retten. Nach monatelanger Suche hat Annebeth endlich ihren lange verschollenen Freund Percy wiedergefunden und zwar ausgerechnet im Camp Jupiter der Römer. Die vorsichtige Annäherung der verfeindeten Camps, möglich gemacht durch Percy und Jason, wird ziemlich schnell zerstört, als ein Mitglied der griechischen Delegation das Feuer auf New Rome eröffnet. Aus den darauf folgenden Kämpfen können die sieben Halbgötter der Prophezeiung nur mit knapper Not flüchten. Um die Prophezeiung zu erfüllen, müssen Percy, Hazel, Frank, Jason, Piper, Leo und Annabeth zusammenarbeiten und begeben sich auf eine abenteuerliche Reise durch Amerika, über den Atlantik bis hin nach Europa ins Mittelmeer. Zum Inhalt will ich gar nicht mehr verraten, als dass ein Freund aus höchster Gefahr und natürlich auch die Menschheit gerettet werden muss. Aber was hat Vorrang?

Rick Riordan schafft es auch diesmal, viele spannende aber auch sehr witzige Momente zu schaffen. Wer auf eine weitere Annäherung zwischen Percy und Annabeth oder zwischen anderen Halbgöttern hofft, wird von mir jetzt enttäuscht: das verrate ich nicht 😉.
Die Geschichte wird diesmal aus der Perspektive von vier der sieben Hauptpersonen erzählt, was für einige Spannung sorgt, aber mich zumindest manchmal ein wenig genervt hat. Man bekommt zwar unterschiedliche Informationen, dennoch wirkt einiges nicht zu Ende erzählt. Am Ende von THE MARK OF ATHENA steht diesmal etwas untypisch für die Percy Jackson/Heroes of Olympus-Serien ein sprichwörtlicher Cliffhanger.

Und wieder müssen wir voraussichtlich ein Jahr darauf warten, wie die Geschichte weitergeht. Genau hier setzt auch meine größte Kritik an Rick Riordans Geschichten um Percy und die anderen Halbgötter an. Ja, die Idee der Vermischung von Mythologie und moderner Welt ist toll, die Charaktere sind sympathisch und interessant, die Abenteuer spannend und fesselnd und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Dann kommt aber das mittlerweile schon ziemlich große ABER: Wenn ich mich nicht irre, verfolge ich seit etwa 2006 Percys Geschichten, im Jahresabstand kommt ein neues Buch dazu, zunächst insgesamt fünf Bände aus dem Camp Halfblood und mittlerweile der dritte Band aus der Heroes Of Olympus-Serie. Natürlich möchte ich wissen, wie die Percys Geschichte weitergeht, ich möchte aber auch, dass sie doch bitte spätestens in zwei Bänden zu einem gelungenen Ende findet. Es gibt auch noch andere Fantasiewelten zu entdecken. Gut, dass J.K. Rowling im Vergleich zu Riordan schneller den Absprung von ihrem bislang bedeutendsten Romanhelden geschafft hat und wir nicht mit Harry als Austauschschüler nach Durmstrang oder Beauxbatons geschickt wurden …

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