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Verlag: Chicken House
Seiten: 352
ISBN: 978-3-551-52031-9

Europa in der Zukunft – London liegt nach den Quarkkriegen, die bereits hundert Jahre zurückliegen, noch immer in Schutt und Asche. Durch einen Biowaffenangriff wurde im Krieg fast die gesamte Londoner Bevölkerung ausgelöscht.

Die Besatzungsmacht, das Neurussische Imperium, das die Welt erobert hat, zwingt Räumkolonnen seitdem, London Stein für Stein abzureißen. Dies geschieht jedoch nicht ohne Grund, denn sie sind auf der Suche nach einem geheimnisvollen Artefakt, dass in den Trümmern der Stadt verborgen sein soll. Um dieses Artefakt ranken sich viele Gerüchte, doch niemand weiß, wo genau es sein soll, geschweige denn wie es aussieht.

Cassie und ihr kleiner Bruder Wilbur gehören gemeinsam mit ihrem Vater zu einer Räumkolonne, die die Stadt durchsucht. Auch wenn Cassie oft von ihrem kleinen Bruder genervt ist, weil er, durch seine Comics angeregt, glaubt, eine Spur zum Artefakt gefunden zu haben, ist sie sehr besorgt, als er eines Tages mitten in der Schicht verschwindet. Sie ahnt, dass er im Big Ben suchen könnte und findet ihn dort tatsächlich in einer lebensbedrohlichen Situation. Gemeinsam mit Peyto, einem geheimnisvollen Fremden, der ebenfalls im Big Ben etwas zu suchen scheint, rettet sie Wilbur.

Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer, denn Peyto verrät ihnen, dass er von einem anderen Planeten aus vergangener Zeit stammt und dass sie nur noch sechs Tage Zeit haben, das Artefakt zu finden. Wenn sie dies nicht schaffen, wird die Welt untergehen und ausgerechnet der achtjährige Wilbur soll die prophezeite Schlüsselfigur sein, die den Weg zum Artefakt finden soll…

Die Idee dieser Mischung aus Dystopie und Science Fiction fand ich interessant, jedoch habe ich mir von der Spannung mehr erwartet. Vielleicht bin ich auch einfach zu sehr von der Action in anderen Dystopien verwöhnt. Die Charaktere der Hauptfiguren fand ich sympathisch, wenn auch Cassies Sprache etwas gewöhnungsbedürftig für mich war.

Wenn auch nicht so spektakulär wie erwartet, konnte man das Buch doch recht einfach wegschmökern. Deshalb von mir trotz einiger Abstriche noch 4 Sterne.

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