Ursula Poznanski: Saeculum

Veröffentlicht: März 5, 2012 in 5 Sterne - Unbedingt anschaffen!!, Abenteuer, Freundschaft, Grusel, Psychologie, Thriller
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Cover

Verlag: Loewe
Seiten: 496

Bastian ist 20, Medizinstudent und Sohn eines sehr bekannten und erfolgreichen Chirurgs. Seine neue Bekannte Sandra weckt auf einem Mittelaltermarkt sein Interesse an Rollenspielen. Obwohl sein Vater ihn zu einem Kongress mitnehmen will, nimmt Bastian Sandras Einladung zu einer Convention ihrer Saeculum-Mittelalter-Rollenspielgruppe an. Kurz vor der Abreise bekommt Bastian per Telefon eine Warnung, dass er dort nicht teilnehmen soll, doch nach einem kurzen Moment des Unbehagens siegt seine Neugier und außerdem möchte er auf der Convention auch Sandra näher kommen.

Für die Convention geht es an Pfingsten für 13 Personen in ein abgelegenes Waldstück in der Nähe des östererreichischen Orts Wieselburg. 5 Tage lang wollen die Teilnehmer wie im Mittelalter leben, inclusive passender Kleidung und Waffen und ohne jeglichen Komfort wie Zelt, Taschenlampen oder Handy, sogar seine Brille muss Bastian abgeben. Auf der Convention geben sich alle neue Identitäten, sprechen wie im 14. Jahrhundert und müssen Aufgaben ohne moderne Hilfsmittel bewältigen, um sich zum Beispiel ihr Essen zu “verdienen”. Der Platz für das Abenteuerspiel ist idyllisch, soll aber gemäß einer alten Sage verflucht sein und schon schnell wird klar, dass es dort tatsächlich nicht mit rechten Dingen zugeht: Teilnehmer verschwinden spurlos, wichtige Ausrüstungsgegenstände gehen verloren, Lebensmittel sind plötzlich voller Maden und ein Mitglied der Gruppe wird schwer verletzt.

Nach und nach glauben immer mehr in der Gruppe an den Aberglauben der Sage und entschließen sich, den Fluch durch ein grausiges Opfer zu brechen, um ihr eigenes Leben zu retten…

Ursula Poznanski beschreibt das Geschehen auf der Mittelalter-Convention sehr gut, die gruselige Atmosphäre wird ständig weiter aufgebaut und immer wieder gibt es unerwartete Wendungen. Ich konnte das Buch vor lauter Spannung kaum zur Seite legen, nur das Ende fand ich nicht besonders gelungen – trotzdem volle Punktzahl.

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