Ursula Poznanski: Erebos

Veröffentlicht: März 4, 2012 in 5 Sterne - Unbedingt anschaffen!!, Computer, Freundschaft, Gewalt, Science Fiction, Thriller
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Cover

Verlag: Loewe
Seiten: 488

Nick ist ein Oberstufenschüler an einer Londoner Schule. Dort wird unter der Hand ein Computerspiel herumgereicht – Erebos, das mehr und mehr Spieler in seinen Bann zieht und regelrecht süchtig macht. Die Spielregeln von Erebos sind streng, jeder muss sich mit seinem echten Namen anmelden und kann sich erst danach einen Nickname aussuchen. Außerdem hat jeder Spieler nur eine Chance, Erebos zu spielen, darf mit niemandem über das Spiel sprechen und auch nur alleine spielen. Wer sich nicht an die Spielregeln hält oder Aufgaben nicht löst, der fliegt unwiderruflich raus.

Nick ist anfangs auch so begeistert von dem Spiel, dass er sich ganze Nächte um die Ohren schlägt, die Schule schwänzt und Freundschaften vernachlässigt, um neue Level von Erebos zu erreichen. Erste Zweifel kommen ihm erst, als er feststellen muss, dass die Grenzen zwischen dem Spiel Erebos und der Realität verschwimmen. Er hat Aufgaben in der Realität zu erfüllen, die ihm zunächst nur seltsam vorkommen, später aber immer gefährlicher und sogar illegal werden. Als Nick sich weigert, einen realen Giftanschlag auf einen Lehrer auszuüben, fliegt er aus dem Spiel raus. Als auch noch auf seinen Freund Jamie ein Anschlag verübt wird, macht er sich auf die Suche nach den Hintergründen des Spiels.

Erebos wurde von einem genialen Programmierer geschaffen, aber es ist nicht irgendein Spiel, sondern eine Künstliche Intelligenz, die sich immer weiter entwickelt, sich im Internet Informationen über die Spieler beschafft und diese dann manipuliert. Das Ziel des Spiels ist Rache zu nehmen, die Spieler sind dabei seine Marionetten.

Wie weit gehen sie und steht am Ende tatsächlich der geplante Mord? Wer steckt hinter Erebos und warum macht er das alles?

Das Buch ist super spannend geschrieben, auch wenn es ein bisschen braucht, um in die Gänge zu kommen. Toll beschrieben ist auch, welche Faszination Computerspiele ausüben können und welche negativen Auswirkungen das zum Teil haben kann. Man erlebt regelrecht mit, wie Nick in den Bann des Spiels gezogen wird und gar nicht mehr aufhören kann.

Das Buch Erebos ist genauso fesselnd wie das Spiel Erebos, aber weniger gefährlich – sehr empfehlenswert!

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