Kim Frank: 27

Veröffentlicht: März 4, 2012 in 5 Sterne - Unbedingt anschaffen!!, Freundschaft, Psychologie
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Mika ist 18 und hat Angst vor dem Tod. Er ist nicht krank, zumindest nicht körperlich, doch schon lange verfolgt ihn überall die Zahl 27. Obwohl er bis dahin nichts mit Musik zu tun hatte, glaubt er, dass er zum Klub 27 gehört, zu der Gruppe legendärer Musiker, die mit 27 gestorben sind wie z.B. Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison oder Kurt Cobain.

Mikas Mutter ist Ärztin, kann ihm aber nicht helfen, da sie keine Zeit für seine Probleme hat. Als sie bemerkt, dass Mika sich für die Plattensammlung seines toten Onkels interessiert, stellt sie einen Kontakt zwischen Mika und Herrn Goldmann, einem ihrer Patienten, her. Herr Goldmann arbeitet in der Musikbranche und bietet Mika ein Praktikum an. Dort darf Mika mit einer Band zusammen arbeiten. Am Anfang bestehen seine Aufgaben darin, Bier zu holen und Kaffee zu kochen, doch schon bald entdeckt eines der Bandmitglieder, dass Mika ein talentierter Textschreiber ist.

Von da an geht alles sehr schnell, Mika wird Mitglied der Band, schreibt die Texte für die Lieder, arbeitet an der Produktion der ersten CD mit und darf schließlich sogar bei ihrem ersten Konzert als Leadsänger auftreten.

Die Band und besonders Mika sind ein Riesenerfolg, weitere Alben, Konzerte, Tourneen und Preisverleihungen folgen. Mika kommt mit diesem Starrummel und der gleichzeitigen Einsamkeit nicht zurecht und dreht völlig durch. Hemmungslos nimmt er alles mit, was ihm angeboten wird, Alkohol, Drogen und Sex. Alles deutet jetzt darauf hin, dass er tatsächlich zum Klub 27 zählen wird…

Der Autor Kim Frank ist selbst als Jugendlicher Sänger und Leadsänger der Band „Echt“ gewesen. 27 soll keine Autobiographie sein, aber Kim Frank sagt selbst, dass er sich gut vorstellen kann, dass jemand Mika’s Geschichte so oder so ähnlich erlebt haben könnte. Einige Situationen kennt er aus eigener Erfahrung.

27 ist eine Geschichte über „Sex & Drugs & Rock ‘n’ Roll“, über „live fast and die young“ und an einigen Stellen extrem krass geschrieben. Sicherlich nicht unbedingt (oder vielleicht gerade?!) geeignet für Jugendliche, die selbst von einem Leben als Rockstar träumen. Das Buch ist erschreckend und macht sehr nachdenklich.

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