Johan Harstad: DARLAH

Veröffentlicht: März 4, 2012 in 4 Sterne - Lesenswert, Grusel, Science Fiction, Thriller
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Cover

Verlag: dtv
Seiten: 416
ISBN: 978-3-423-24777-1

Februar 2000: Sieben der wichtigsten Männer der USA sitzen im Hauptquartier der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA in Washington. Gemeinsam beschließen sie, dass der vor rund vierzig Jahren aufgegebene Stützpunkt DARLAH auf dem Mond wieder in Betrieb genommen werden sollte. Der Grund – mysteriöse Vorkommnisse, die damals der geheime Grund für die Aufgabe des Stützpunkts waren, treten nach langer Zeit wieder auf.

Die neue Mondexpedition soll nicht nur als Jubiläumsveranstaltung für die Öffentlichkeit interessant gemacht werden, zusätzlich kommt man auf die Idee, dass Jugendliche zum Mond geschickt werden könnten, damit genügend Interesse geweckt und damit Sponsorengelder aufgebracht werden.

Tausende Jugendliche auf der ganzen Welt bewerben sich um diese ungewöhnliche Reise.

Ausgelost werden Mia aus Norwegen, die gegen ihren Willen von ihren Eltern angemeldet worden ist, Antoine aus Paris, der versucht, seinen Liebeskummer zu vergessen und Midori aus Tokio, die einfach ihr langweiliges Leben satt hat.

Nach einer mehrwöchigen Ausbildung und dem Flug zum Mond finden sich die Jugendlichen zusammen mit Berufsastronauten fast 40.000 Kilometer von der Erde entfernt auf der Forschungsbasis DARLAH wieder. Sie müssen sich völlig auf die Lebenserhaltungssysteme der Basis verlassen, die Wände aus Stahl, die Anlagen, die für Wärme, Strom und Sauerstoff sorgen.

Zunächst geht alles gut, bis plötzlich der Funkkontakt zur Erde abbricht, die Technik versagt und Teammitglieder auf mysteriöse Art und Weise verschwinden …

Die erste Hälfte des Buches (rund 200 Seiten) plätschert sehr gemächlich vor sich hin, man erfährt hauptsächlich etwas über das Leben der Jugendlichen. Erst mit dem Start zum Mond fängt die eigentliche Spannung an und hält sich wirklich bis zur letzten Seite. In dieser Hälfte wird der Leser richtig in die unheimliche Atmosphäre auf dem Mond mit hineingezogen. Man kann mit den Hauptfiguren mitfühlen, deren Situation in der Einsamkeit und Lautlosigkeit des Weltraums immer lebensbedrohlicher wird …

Wer einen Thriller mit Horrorelementen erwartet, sollte Durchhaltevermögen haben, wird aber in der zweiten Hälfte des Buches belohnt. Da ich den Anfang etwas zäh fand, vergebe ich nur 4 Sterne.

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