Caroline B. Cooney: Code Orange

Veröffentlicht: März 4, 2012 in 4 Sterne - Lesenswert, Humor, Thriller
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Cover

Verlag: Kosmos
Seiten: 224
ISBN: 978-3-440-11825-2

Mitty Blake ist ein Schüler, der in New York lebt. Seine Hauptcharaktermerkmale: lustig, tolerant, offen – und irgendwie total verpeilt :p. Für die Schule macht Mitty nur so viel, dass er nicht allzu unangenehm auffällt – Hausaufgaben und Prüfungsvorbereitungen werden grundsätzlich bis zum letzten Moment aufgespart. Um nicht aus seinem Bioleistungskurs rauszufliegen, muss Mitty ein sehr arbeitsintensives Referat über irgendeine ansteckende Krankheit schreiben. Dummerweise darf er sich seine Informationen aber nicht nur aus dem Internet holen, denn sein Lehrer verlangt zusätzlich eine Literaturliste, auf der mindestens vier gelesene Bücher zum Thema stehen.

Mitty wäre aber nicht Mitty, wenn nicht auch diesmal der Termin für die Abgabe der Literaturliste wieder viel zu plötzlich käme.

Zufällig fallen Mitty aus einem Nachlass eines Arztes vier alte Bücher aus dem 19. Jahrhundert in die Hände, in denen es um Infektionskrankheiten und ihre Behandlung geht.

Aus einem der Bücher fällt Mitty ein Umschlag entgegen, auf dem „Schorf-VM-Epidemie, Boston, 1902“ steht. Verpeilt wie Mitty ist, hat er nichts besseres zu tun, als den Umschlag zu öffnen, den Schorf den er darin findet, zu zerbröseln und einzuatmen. Noch ahnt er nicht, was er damit anrichtet …Im Gegenteil; er ist stolz darauf, etwas so Spannendes gefunden zu haben, ein wissenschaftliches Beweisstück, das über 100 Jahre alt ist.

Erst nachdem er gegoogelt hat, was es mit dem Schorf auf sich hat, wird ihm langsam etwas mulmig: Bei „VM“ , die Abkürzung für „variola major“ handelt es sich um die Pocken, eine Krankheit, die heute als ausgestorben gilt, an der aber noch vor wenigen Jahrzehnten hunderttausende Menschen gestorben sind.

Mittys Angst wird immer größer, nicht nur , dass er sich selbst angesteckt hat, sondern auch, dass er als Überträger sehr viele Menschen krank machen und sogar töten könnte. Deshalb sucht er in Internetforen nach weiteren Informationen, lenkt damit aber das Interesse von Terroristen auf sich, die seine mögliche Krankheit nutzen wollen, um ihn als Biowaffe zu nutzen.

Das Buch hat mir gut gefallen, es ist spannend, aber durch Mittys sympathisch verpeilte Art auch witzig geschrieben. Teilweise sind die Beschreibungen über die Infektionskrankheiten aber ein bisschen zu lang geworden, deshalb gibt es von mir auch nicht ganz die volle Punktzahl.

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